Und es geht noch immer:
Und dann nicht mal die CustomErrors angepasst - das ist heftig.
Die Seite ist übrigens keine Leiche, die nur so vor sich hin dümpelt, sondern die eines größeren Systemhauses...
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In den MSDN-Foren für Visual Studio Team System gibt es eine FAQ zur Installation und Administration von Team Foundation Server, die ständig erweitert wird.
Die Themen reichen von Sharepoint-Fragen über WorkItems bis hin zu Reporting.
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Microsoft hat ein Whitepaper (als docx, pdf und xps) veröffentlicht, in das Management von Requirements mittels Visual Studio Team System 2008 (und Drittherstellertools) beschrieben wird.
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Auf dem Launch-Event in Frankfurt hatte ich die Gelegenheit, während meiner ATE-Tätigkeit Thomas Schissler von der artiso AG kennenzulernen.
Während unserer Unterhaltungen in den ATE-Pausen erzählte er mir einige interessante Details über den artiso Entwicklungsprozess und zeigte mir den artiso WorkItem Manager, ein Tool, das - kurz gesagt - eine hierarchische Verwaltung von WorkItems in Team Projekten erlaubt.
Was sich zunächst relativ unscheinbar anhört, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Tool, das von der Aufwandsschätzung über die Iterationsplanung bis zur Nachkalkulation den kompletten Entwicklungsprozess revolutionieren kann.
Doch der Reihe nach ;-)
Installation / Grundlagen
Nach der Installation erwartet der WorkItem Manager beim Start die Zugangsdaten zum Team Foundation Server:
Der erste Schritt ist die Auswahl des Team Projekts, für das die WorkItems verwaltet werden sollen:
Danach erscheint die Warnung, dass bisher kein Root WorkItem exisitert. Da dies jedoch Voraussetzung für die Verwendung des WorkItem Managers ist, klicken wir auf den "Yes" Button:
Nachdem das Root WorkItem erstellt wurde, präsentiert sich der WorkItem Manager wie folgt:
Im linken Fenster unter "Unlinked WorkItems" finden sich alle WorkItems, die noch nicht in die Hierarchie integriert wurden.
Im mitleren Fenster unter "Linked WorkItems" wird die Hierarchie der WorkItems dargestellt - in dieser findet sich bei einem Projekt beim ersten Start des WorkItem Managers nur das Root WorkItem.
Im rechten Fenster unter "WorkItem Details" schließlich findet sich der bereits aus Visual Studio bekannte WorkItem Editor, in dem das jeweils ausgewählte WorkItem angezeigt wird und auch bearbeitet werden kann.
Ordnung ist das halbe Leben...
Um nun eine hierarchische Anordnung der WorkItems zu erreichen, bietet der WorkItem Manager zwei Ansätze:
- Man zieht aus der flachen Anordnung aus dem linken Fenster unter "Unlinked WorkItems" das gewünschte WorkItem an die entsprechende Stelle im Baum im mittleren Fenster unter "Linked WorkItems".
- Man erstellt durch einen Rechtsklick auf ein existierendes WorkItem im mittleren Fenster unter "Linked WorkItems" ein neues WorkItem vom gewünschten Typ:
Hierdurch lässt sich nun relativ schnell und einfach mittels der entsprechenden WorkItem-Typen eine hierarchische Anordnung der Anforderungen an die Applikation sowie der zu erledigenden Arbeiten erstellen:
Auf die gleiche einfache Art und Weise lassen sich auch die Iterationen planen, hierzu genügt ein Klick auf den Reiter "Iterationen" am unteren Rand des mittleren Fensters (die Integration der WorkItems erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie bei den "Linked WorkItems"):
Wozu das Ganze?
Sicher stellt sich nun die Frage, wozu das hierarchische Darstellen bzw. Anordnen von WorkItems gut sein soll.
Die Antwort ist einfach: zur besseren Zeit- und Kostenplanung von Softwareprojekten und gleichzeitiger Qualitätssteigerung bei der Entwicklung.
Aufgrund der feineren Unterteilung der Aufgaben ist eine bessere Übersicht gewährleistet und die Aufwände können besser geschätzt werden, da die Aufgabenblöcke kleiner sind.
Um dies mit den oben erzeugten WorkItems bewerkstelligen zu können, bedient sich der WorkItem Manager zweier in Softwareprojekten i.d.R. bereits eingesetzter Tools: Microsoft Excel und Microsoft Project.
Für den Export nach Microsoft Project steht im Menü des WorkItem Managers der Button "Export to Project" zur Verfügung:
Nach dem Export nach Project und einiger Nacharbeit wie dem Zuweisen von Resourcen und der Verknüpfung von Tasks präsentiert sich das Projekt z.B. wie folgt:
Der Export nach Excel lässt sich über den Team Explorer in Visual Studio anstossen:
Man erhält nun folgendes Resultat:
Die Spalten "Area Path" und "Remaining Work" wurden zusätzlich aktiviert, denn mit diesen lässt sich eine nette Pivot-Tabelle generieren (die Farbgestaltung und die Grafik sind zusätzlich von Hand generiert):
Insbesondere die Pivot-Tabelle dürfte die Frage nach dem Sinn des Ganzen endgültig klären: Durch die Spalte "Sum of Remaining Work" hat man in der Angebotsphase einen exzellenten Überblick für die Kalkuation.
Durch den Export nach Projekt lässt sich die Zeitplanung sehr gut visualisieren.
Auch im laufenden Projekt sind Excel und Project sehr gute Hilfen, da man z.B. zusätzlichen Anforderungen durch den Kunden leicht einplanen und evtl. enstehende Mehrkosten hinsichtlich Zeit und Geld bereits nach der Erfassung sofort darstellen und kommunizieren kann.
Zu guter letzt hat man bei Projektende eine passable Datenbasis für eine detailierte Nachkalkulation.
Bereits an dieser Stelle hat sich die Anschaffung des WorkItem-Managers bezahlt gemacht.
Noch produktiver wird man allerdings, wenn man zusätzlich das Word-AddIn zum WorkItem Manager einsetzt - dies werde ich in einem weiteren Posting beschreiben.
Schließlich sei noch erwähnt, dass der WorkItem Manager bis auf die Erzeugung des Root WorkItem nichts verwendet, was Team Foundation Server nicht bereits out of the box bietet, d.h. durch den Einsatz des WorkItem Managers ist man nicht an das Tool gebunden, um an dem Projekt mitarbeiten oder Daten, die mit dem WorkItem Manager erzeugt wurden, ändern zu können.
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Vor knapp einer Stunde endete der Vortrag "Qualitätsmanagement mit VSTS und TFS – auch für Entwickler!" bei der .NET Usergroup Karlsruhe.
Die beiden Referenten Thomas Schissler und Mark Bulmahn prästentierten dabei einen Rundflug über Visual Studio Team System und Team Foundation Server 2008 - alles unter dem Aspekt des Qualitätsmanagements bei der Softwareentwicklung.
Dabei zeigten Sie, dass Sie den Qualitätsgedanken nicht nur auf dem Papier (oder auf der Leinwand) präsentieren können, sondern diesen auch tagtäglich in der Praxis leben.
Thomas und Mark zeigten die typischen Probleme des Entwicklungsprozesses beginnend bei den Kundengesprächen über die Projektplanung- und Durchführung bis hin zur Projektauswertung auf und lieferten praxiserprobte Lösungen basierend auf Visual Studio Team System und Team Foundation Server sowie dem artiso WorkItem-Manager, einem Tool, das u.a. die Erfassung von Spezifikationen und die Iterationsplanung dank der Einführung hierarchischer WorkItems genial vereinfacht - dazu in einem späteren Posting mehr.
Aus den geplanten 3 Stunden wurden letztlich mehr als 5 Stunden, da Thomas und Mark ausführlich auf die Fragen der Besucher eingingen und insbesondere das Thema Unit Testing sehr detailiert behandelten.
Schlußendlich kann ich jedem, der die Möglichkeit hat, den Vortrag bei der .NET Usergroup München, Braunschweig oder Stuttgart zu sehen, nur raten, sich die Chance auf eine derart gelungene Präsentation zu Visual Studio Team System nicht entgehen zu lassen!
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Will man zusätzlich zu den in der MSDN Library (die Rede ist hier von der lokal auf dem Rechner installierten Variante) installierten HelpCollections weitere aktivieren (z.B. für ReSharper, falls diese nicht bereits durch die Installation aktiviert wurde), geht man wie folgt vor:
- Visual Studio als Administrator starten.
- Im Help-Menü "Index" auswählen":
- In der MSDN Library im Feld "Look for" "VSCC" eintragen und den Eintrag auswählen:
- In der Liste die gewünschte(n) Help Collection(s) auswählen und auf "Update" klicken:
- Den Warnhinweis mit "OK" bestätigen:
- Nun muss noch der Hinweis bestätigt werden, dass Visual Studio und die MSDN Library geschlossen und danach wieder gestartet werden müssen, damit das Update erfolgen kann:
- Nach dem Schließen der MSDN Library und Visual Studio und anschließendem Start als Administrator (wie unter 1. beschrieben), erfolgt das Update:
Danach steht die gewünschte Help Collection in der MSDN Library zur Verfügung:
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Am nächsten Donnerstag, 13.03.2008, findet um 18:00 Uhr das nächste Treffen der .NET Usergroup Karlsruhe statt.
Thema des Abends: "Qualitätsmanagement mit VSTS und TFS – auch für Entwickler!"
Referent: Thomas Schissler, artiso AG
Location: "Zum kleinen Ketterer - großer Nebenraum" - wir haben Platz für ca. 30 Leute.
Anmeldungen bitte per Mail an Frank Pfattheicher oder via XING.
Abstract:
Dass Qualitätsmanagement heute ein fester Bestandteil eines modernen Entwicklungsprozesses sein sollte, ist inzwischen - zumindest in der Theorie – keine Frage mehr.
Die Wirklichkeit ist aber leider immer noch sehr häufig eine andere. Woran liegt das?
Terminstress, sich ändernde Anforderungen im Projektverlauf und der Druck, Lösungen zu realisieren, verleitet dazu, die definierten QM-Maßnahmen nicht, oder nur sehr eingeschränkt, anzuwenden.
Dazu kommt in vielen Fällen ein erheblicher bürokratischer Overhead, schwierige Kommunikationswege und Medienbrüche, die QM zusätzlich erschweren. Es ist wohl weniger so, dass „Entwickler QM nicht mögen“, sondern eher so, dass QM in vielen Fällen zu kompliziert und aufwändig ist, nicht im Projekt eingeplant wurde und daher auch keine Chance bekommt, mit seinen Methoden die Qualität des Produktes zu verbessern.
Kurzum: es fehlt die gemeinsame Plattform, auf der das gemeinsame Ziel verfolgt wird: Eine gute Software zu bauen und diese an den Kunden auszuliefern.
In dieser Situation befinden sich viele Softwareprojekte und es stellt sich die Frage: wie kann es denn anders gehen?
Microsofts Antwort auf diese Frage lautet: Visual Studio Team System und Team Foundation Server.
Diese Suite versteht sich als eine integrierte Plattform, welche die verschiedenen Rolltenträger im Projekt näher zusammenbringen soll, die richtigen Werkzeuge zur richtigen Zeit zur Verfügung stellt und damit es damit ermöglicht, sich wieder auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren.
Nun wird aber nicht eine bloße Installation dieser Werkzeuge den Erfolg garantieren, denn ihr Potenzial werden die Werkzeuge erst dann entfalten, wenn sie auch sinnvoll angewandt werden.
Wer nun eine Lesung des V-Modells mit anschließender Diskussion der Verfahrensanweisungen nach DIN ISO erwartet, ist in diesem Vortrag leider fehl am Platz. Wir zeigen in unserem Vortrag, wie QM mit VSTS und TFS konkret aussehen können: „QM live und in Farbe“.
Die verschiedenen Aspekte eines Projektlifecycles werden wir exemplarisch mit den Mitteln des TFS umsetzen: Vom Kundengespräch, über die Architektur, durch die Implementierung der Anwendung und der Tests bis zur fertig ausgelieferten, getesteten und freigegebenen Anwendung werden wir Ihnen zeigen, wie sie die Werkzeuglandschaft von VSTS und TFS hierbei sinnvoll einsetzen können. Und glauben Sie uns: danach werden auch Entwickler QM mögen!
Die ideale Zielgruppe für diesen Vortrag sind: Entwickler (ja, wirklich!), Qualitätsmanager, Testexperten und Entscheider mit der Bereitschaft, sich auch Prozessdetails live anzusehen.
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Inzwischen steht die Keynote der Mix 08 zum Download / LiveStreaming bereit:
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