Tags: , , | Posted by AlexanderZeitler on 4/30/2009 10:49 AM | Comments (0)

Stefan Lieser hat gestern einen kurzen Beitrag über Qualität in der Wirtschaftskrise verfasst und Norbert Eder hat bereits darauf geantwort – Stefan hat inzwischen Norbert wieder geantwortet.

Ich möchte zu diesem Thema den scheinbaren Spagat zwischen Qualität und Geschwindigkeit (mehr oder weniger “Time to market”) aufgreifen.

Vor kurzem las ich ein Zitat von Walter Röhrl, der mit dem Thema Qualität und Wirtschaftskrise auf den ersten Blick überhaupt nichts zu tun hat – das Zitat für mich allerdings sehr wohl:

“Für mich ist nicht das Tempo entscheidend,

mit dem ich etwas tue, sondern die Perfektion,

mit der ich etwas tue.



Wenn ich etwas mache,

dann möchte ich es perfekt machen.



Wenn ich etwas perfekt mache,

dann mache ich es beinahe zwangsläufig

auch sehr schnell.”

Walter Röhrl

Übertragen auf die Softwareentwicklung (aber auch auf andere Bereiche, in denen Produkte entwickelt werden) bedeutet dies für mich: wenn ich mir Prinzipien, Regeln und Praktiken aneigne, die zu korrekter und evolvierbarer Software führen und ich wende diese bei meiner Arbeit immer an, werde ich automatisch effektiv in der Anwendung dieser Methoden. Dies führt nach einer Umstellungsphase zu einer Steigerung der Produktionseffizienz, sodass ich am Ende mit dem gleichen (oder sogar weniger) Zeitaufwand bessere Software liefern kann.

Nur wenn ich ständig versuche, mich zu verbessern, kann ich den ursächlichen Zusammenhängen auf den Grund gehen, diese verstehen und dann auch optimieren und automatisieren.

Grundlage jedes QM-Systems ist die Analyse von Prozessen hinsichtlich des Fehler- oder Gefahrenpotentials und die anschließende Prozessoptimierung.

Clean Code Developer geht hier imho genau den richtigen Weg, zu sagen: Qualität ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der zur kontinuierlchen Verbesserung von Entwickler und Software führen soll – auch dies ist in praktisch jedem anderen QM-System verankert und auch z.B. Scrum arbeitet mit Iterationen (dort Sprint genannt), die das bisher Erreichte betrachten, um das Kommende zu planen und zu optimieren.

Die Software-Industrie kann aus den bereits vorhandenen Erfahrungen anderer Branchen zum Thema Qualität eigentlich nur lernen und davon profitieren.

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Tags: | Posted by AlexanderZeitler on 4/27/2009 2:08 PM | Comments (3)

Wenn man versucht, den Data Protection Manager Remote Agent (DPMRA) auf einem Client zu installieren und erhält die Fehlermeldung:

Error 405: DPM could not identify if computer <server name> is clustered.

bzw. detailierter:

Agent installation on <server name> can continue. To successfully protect clustered resources, you must install the DPM protection agent on all the members of the cluster. Review the error details and ensure that the Windows Management Instrumentation service is running and can be accessed remotely from the DPM server.

Wenn man das offensichtliche (laufender WMI-Service) geprüft hat und die Installation weiterhin fehlschlägt, kann es helfen, den DPMRA händisch auf dem gewünschten Server zu installieren.

Dazu müssen vom DPM-Server die Dateien aus dem Ordner

C:\Program Files\Microsoft DPM\DPM\Agents\RA\<Version>\<Platform>

auf den zu sichernden Server bzw. Client kopiert und dort ausgeführt werden.

Danach muss auf der Kommandozeile (als Administrator ausgeführt) folgende Datei ausgeführt werden:

C:\Program Files\Microsoft Data Protection Manager\DPM\bin\SETDPMSERVER.exe -dpmservername <MeinDPMServerName>

Anschließend muss am DPM-Server noch die Management-Shell aufgerufen und das Script

Attach-ProductionServer

ausgeführt werden:

PS C:\Program Files\Microsoft DPM\DPM\bin> Attach-ProductionServer
DPMServer:: <MeinDPMServer>
PSName:: <MeinProductionServer>
UserName:: Administrator
Password:: ***********
Domain:: <MeineDomain>
Attached ProductionServer successfully
PS C:\Program Files\Microsoft DPM\DPM\bin>

Danach sollte der zu sichernde Server/Client in der DPM Administrator Console erscheinen (evtl. muss nach Attach-ProductionServer SETDPMSERVER.exe am Client nochmals ausgeführt werden).

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Tags: , , , , , , | Posted by AlexanderZeitler on 4/27/2009 12:44 PM | Comments (0)

Wie angekündigt, fand am 23.04.2009 in der Siemens-Niederlassung Karlsruhe das April-Treffen der .NET Usergroup Karlsruhe statt.

 

 

Thema war die Clean-Code-Developer-Initiative von Ralf Westphal und Stefan Lieser, wobei Stefan Lieser auch durch den Abend führte.

Aufgrund des Veranstaltungsortes und entsprechende Bewerbung des Events konnten wir einen neuen Besucherrekord von über 80 Teilnehmern verzeichnen (böse Zungen behaupten sogar, es wären über 90 gewesen).

Stefan gelang es offensichtlich, die Besucher mittels Werten wie DRY, Pfadfinderregel oder Versionsverwaltung für das Thema Clean Code und bessere Softwarequalität zu sensibilisieren, denn auch in der Pause nach dem 1. Teil des Vortrags war es Gegenstand reger Diskussionen (siehe Fotos).

Da uns der Veranstaltungsort bis 21:00 Uhr zur Verfügung stand und viele neue Teilnehmer anwesend, lieferte Stefan seinen Principles-Vortrag nochmals zum Besten. Da bereits einige der Besucher mit dem Thema vertraut waren, ergab sich auch während des Vortrags die eine oder andere Diskussion.

Da Stefan Softwareentwickler (und offenbar auch Referent) aus Leidenschaft ist, war bei ihm auch nach der 2. Pause noch nicht Schluß: Das inzwischen etwas gelichtete Publikum konnte sich bei Interesse noch eine Einführung in das Thema “Akzeptanztests mit Fit” ansehen, wo es um die Abbildung von Requirements mit agilen Methoden ging – für mich persönlich DAS Thema des Abends.

Nach dem offiziellen Teil kehrten die üblichen Verdächtigen mit Stefan im Gepäck noch in der Karlsruher Innenstadt ein, um bei feurigem mexikanischem Fingerfood die Gespräche weiter zu vertiefen.

Die Slides von Stefan sind in seinem Blog verlinkt.

Hier noch ein paar optische Eindrücke von dem Event:

DSC_0011

 

DSC_0024

 

DSC_0013

 

DSC_0012

 

DSC_0021

 

DSC_0017

 

DSC_0023

 

Zum Schluß nochmal herzlichen Dank an Stefan für die interessanten Vorträge und Siemens für die Bereitstellung der Räumlichkeiten inkl. Bewirtung.

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Tags: | Posted by AlexanderZeitler on 4/17/2009 11:33 PM | Comments (0)

Kurz nach dem Release von Internet Explorer 8 habe ich versucht, diesen unter Vista Ultimate x64 zu installieren.

Allerdings schlug die Installation immer mit der Fehlermeldung (ie8_main.log)

Pre-IE update installation failed, hresult=0x80240022

fehl.

Da die Support-Maßnahmen von Kay Giza leider auch nicht halfen, habe ich das Problem erst mal ruhen lassen.

Beim Microsoft Patchday diese Woche war nun KB963027 dabei und auch dieses schlug fehl, allerdings mit dem Errorcode

0x8007371b

Der Grund hierfür ist in KB9471821 beschrieben und das entsprechende Update ist dort auch zum Download verfügbar.

Nach dessen Installation klappt es auch mit KB963027 und Internet Explorer 8.

Danke an meinen MVP-Kollegen Robear Dyer für die Hilfe.

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Tags: , | Posted by AlexanderZeitler on 4/13/2009 5:34 PM | Comments (2)

Wenn man bei der Installation von Microsoft DPM 2007 SP1 die Fehlermeldung

SpHyperVUpgrade Entered.
SpUpgrade Entered. upgradeParam: HyperVUpgrade
SpUpgrade CommandLine: "C:\Program Files\Microsoft
DPM\DPM\Setup\SpUpgrade.exe" HyperVUpgrade
RunCommand in SpUpgrade failed the return code = 0x80070002
MSI (s) (3C:A4) [17:23:22:830]: User policy value 'DisableRollback' is 0
MSI (s) (3C:A4) [17:23:22:830]: Machine policy value 'DisableRollback' is 0
Action ended 17:23:22: InstallExecute. Return value 3.

erhält (bzw. diese im Installationslogfile findet), liegt das daran, dass auf manchen Systemen die Datei

SpUpgrade.exe

während der Installation in den Ordner

C:\Program Files\Microsoft System Center Data Protection Manager\DPM\setup\

kopiert wird.

Stattdessen müßte Sie aber in die Ordner

“%DPM INSTALL LOCATION%\DPM\setup\

kopiert werden.

Abhilfe:

Das Setup für SP1 starten. Während der Installation wird (etwa zu dem Zeitpunkt, an dem die SQL-Scripts laufen) die Datei in besagten verkehrten Ordner kopiert. Nun muss diese einfach in den richtigen Ordner kopiert werden und das Setup läuft bis zum Ende fehlerfrei durch.

Danke an das DPM-Team für die Info ;-)

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Tags: , | Posted by AlexanderZeitler on 4/6/2009 8:15 PM | Comments (1)

Falls man bei der Installation von SQL Server 2005 Express Edition with Advanced Services SP3 die Fehlermeldung

UpgradeAdvisor returned –1

oder

UpgradeAdvisor.returned 4294967295

erhält,

hilft evtl. der Trick, die Datei

%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\BPA\bin\BPAClient.dll

in den Ordner

%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\BPA\BPA\BPAClient

zu kopieren.

Sollte der Ordner BPAClient nicht existieren, muss dieser vorher erstellt werden.

Alternativ kann man die Datei BPAClient.dll auch in den GAC kopieren.

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