Vor einiger Zeit hatte ich das Problem, dass eingehende Mails bestimmter Absender (nicht alle, genau genommen weniger als 0,1%), die nachweislich vom Server des Providers abgeholt wurden, vom lokalen Exchange Server 2003 (SP1) auf dem Small Business Server 2003 nicht in das Postfach des lokalen Users zugestellt wurden.
Die Mails waren weder in BadMail zu finden, noch sonst irgendwo.
Nachdem ich das Logging des Exchange Servers hochgestellt hatte, fand ich im Event Log des Servers Einträge dieser Art:
- Die Nachricht wurde an durch eine individuelle Postfachzuordnung weitergeleitet.
- Der Übermittlungsprozess für Nachricht {0E587F85-5AB3-40C7-BAF3-8EC44AE68D44}> wurde
erfolgreich fertig gestellt.
Nach einigem Suchen stellte sich heraus, dass ab SP1 für Exchange Server 2003 BadMail per default deaktiviert wird, d.h. fehlerhafte Mails verschwinden damit einfach im Nirvana...
Nachdem ich BadMail reanimiert hatte, landeten die vermissten Mails tatsächlich auch wieder dort.
Die Fehlermeldung in der .BDR-Datei war wenig aussagekräftig - um nicht zu sagen chaotisch (und das ausnahmsweise nicht mal bedingt durch eine schlechte Übersetzung, siehe hier):
"Fehler verarbeitet die Datei im Abholverzeichnis."
Durch glückliche Umstände geriet irgendwann der mit Small Business Server 2003 ausgelieferte POP3-Connector in Verdacht - dieser bestätigte sich dann auch, denn als ich den POP3-Connector durch Visendo PopConnect 6 ersetzt hatte, war das Problem behoben.
Damit wurde POP3-Connector seinem schlechten Ruf nun endgültig gerecht...
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Microsoft hat drei Tools veröffentlicht, um Belastungstest mit SQL bzw Exchange Server durchführen zu können:
SQLIOStress
Exchange Server Load Simulator 2003 (LoadSim)
Exchange Server 2003 Jetstress Tool
In den Downloads sind jeweils umfassende White-Papers enthalten.
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Ich installiere gerade den Intelligent Message Filter (IMF) für Exchange Server 2003. Zur Bestimmung des SCL Grenzwerts wird in Kapitel 4 des Microsoft Exchange Intelligent Message Filter Deployment Guide vorgeschlagen, sich an die korrekten Grenzwerte mittels der Performance Counter, die in Kapitel 5 beschrieben sind, heranzutasten.
An sich keine schlechte Idee - dumm nur, wenn die Perfomance Counter im Performance Monitor fehlen.
Nach einigem Suchen bin ich auf den Grund gestoßen: Bevor die Performance Counter erscheinen, muß der IMF aktiviert sein (das leuchtet noch ein und war bereits geschehen) UND es muß mindestens eine Mail über SMTP mit Exchange Server empfangen worden sein.
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"The Microsoft Exchange Server Best Practices Analyzer Tool is designed for administrators who want to determine the overall health of their Exchange servers and topology. The tool scans Exchange servers and identifies items that do not conform to Microsoft best practices."
Exchange Server Best Practices Analyzer Tool
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Microsoft hat eine Dokumentation zur Berechnung und Optimierung der Anforderungen an die Speichermedien für den Einsatz mit Exchange Server 2003 bereitgestellt.
Im Download enthalten ist auch eine Excel-Tabelle, die die Berechnungen erleichtert.
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